Spanischer Bischof legitimiert Missbrauch

Man glaubt es nicht, der Erzbischof von Granada, Javier Martinez hat in seiner Weihnachtspredigt legitimiert, dass Frauen die abgetrieben haben, missbraucht werden dürfen.

Auszüge aus der Predigt:

..eine Frau, die abtreibt, gibt einem Mann ohne Einschränkungen die absolute Lizenz zum Missbrauch ihres Körpers, denn sie hat Schuld auf sich geladen, als ob sie ein Recht dazu habe..
..für den Erzbischof sind die Verbrechen von Hitler und Stalin weniger abscheulich als eine Abtreibung..
..In solchen Situationen wünscht sich sogar ein Nicht-Gläubiger, es gäbe einen Gott, um diese Menschen zu verurteilen.

Internationale Woche gegen Rassismus

IGM-Flyer zur Internationalen Woche gegen Rassismus

Vom 12. – 25.03.2012 wird es die internationalen Wochen gegen Rassismus geben. Es werden viele Veranstaltungen und Aktionen stattfinden.

Pressemitteilung Interkultureller Rat in Deutschland e.V.: http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

Uhl ein rechter Schreibtischtäter?

Unglaublich aber wahr/normal, so wird Nazi Terror verharmlost und die NSU-Opfer verhöhnt.
Es ist aber es ist nicht nur die Borniertheit eines reaktionären CSU´lers, es steckt durchaus ein Stück rassistische Böswilligkeit dahinter. So setzen die Rechten rassistische Signale und benutzten die Nazi Täter um ihr eigenes Süppchen zu kochen.
Unter dem Strich sind die Aussagen von Uhl nicht nur dumm dreist, sondern eine Verhöhnung der Opfer des Nazi Terrors, somit stellt sich Uhl auf einer Ebene mit Rassisten wie Sarrazin (SPD) und die bunte Republik kotzt einmal kräftig ab.

Hans-Peter Uhl (CSU):
Wären die von den Neonazi-Terroristen ermordeten Opfer gar nicht erst nach Deutschland gekommen, wären sie heute am Leben.

Arte Film – Zeugnis geben über Auschwitz

KZ Auschwitz - Birkenau

Zeugnis geben über Auschwitz
(Frankreich, 2010, 77mn)
ARTE TV
Regie: Emil Weiss

Eine sehr beeindruckende Dokumentation, die anrührt, wütend machen auch die heutigen Nazis und die die immer noch den Holocaust leugnen. Die Dokumentation wurde am 17.01.12 von ARTE ausgestrahlt und am 27.01.2012 um 03:30 Uhr wird sie noch einmal wiederholt.

Filminhalt:

Das Konzentrationslager Auschwitz gilt als Synonym für die Shoah. Denn dieser Komplex aus mehr als 40 Neben- und Außenlagern diente in erster Linie der Vernichtung von Menschen – und das auf vielfältige Weise. Einige Überlebende haben ihre Erlebnisse schriftlich festgehalten. Diese Zeugnisse bilden die Grundlage des Dokumentarfilms von Emil Weiss über die Schrecken einer grausamen Realität. weiterlesen..

Zivilfahnder überfallen Bauern – Castor 2006

Skurriler Prozess gegen zwei Landwirte und einen Angestellten aus Quickborn. Man kann der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) nur zustimmen, die ganze Geschichte ist wirklich skurril und wäre sie nicht so ernst, einen kleinen Lacher wert.

Das Ganze fand 2006 statt, kurz vor dem kommenden Castor-Transport nach Gorleben. Am Rande des Laternenumzugs wurden ein Landwirt und sein damals 15 jähriger Sohn von Zivilpolizisten überfallen. Ein Betongewicht auf der Ladefläche eines geparkten Wagens verleitete die Zivilpolizisten zu der irrigen Annahme, hier wäre ein Betonblock für eine Ankettvorrichtung, tatsächlich war dieser Betonblock zum Beschweren einer Zugmaschine notwendig.
Die Beamten rissen die Wagentüren auf, schrien den Landwirt und Sohn an und zwangen beide mit gezogener Waffe auszusteigen, die Beamten wiesen sich nicht als Polizisten aus. Sie wiesen sich auch später nicht aus, als Teilnehmer des Laternenumzuges dem Landwirt zur Hilfe kamen, dabei bekam ein Beamter einen Nasenbeinbruch.

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Rassistischen Sumpf bei der Dessauer Polizei

Foto: Thomas Kriska

Unglaubliche Vorgänge in Dessau, zeigen wie stark rassistisches und rechtes Gedankengut innerhalb der Dessauer Polizei verbreitet ist. Gerade nach den Verstrickung staatlicher Behörden und der NSU machen diese Vorgänge wütend und hellhörig.

PM der Fraktion die LINKE zu Vorfällen in Dessau

„Knüppel und Pfefferspray werden nicht verhindern, dass die Freunde des vor sieben Jahren in Polizeigewahrsam verbrannten Oury Jalloh weiterhin die lückenlose Aufklärung seiner Todesnacht und die Bestrafung der verantwortlichen Polizisten fordern“, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE. im Bundestag, Ulla Jelpke zum heute vor dem Magdeburger Landgericht beginnenden Prozess gegen einen Polizeibeamten, unter dessen Verantwortung der aus Sierra Leone stammende Asylbewerber Jalloh in einer Polizeizelle starb. Jelpke weiter: „Weil afrikanische Demonstranten die Parole `Oury Jalloh, das war Mord!´ riefen, wurden sie am Samstag in Dessau von der Polizei krankenhausreif geprügelt. Offenbar will die Polizei nicht dulden, dass eine solche – durch die Tatsachen leider nur allzu naheliegende – Meinungsäußerung getan wird. Unter den Opfern befand sich auch Mouctar Bah, der wesentlichen Anteil an der Bewegung für die Aufklärung des Todes von Oury Jalloh hat. Er ist schon in der Vergangenheit mit Maßnahmen der Polizei überzogen worden, die ihn ganz offensichtlich einschüchtern sollten. Die Dessauer Polizei rückt zusammen, wenn es um den Rassismus aus ihren Reihen geht. Dieser Sumpf muss endlich ausgetrocknet werden.“

Aufruf des Bündnisses Dresden Nazifrei 2012

Aller guten Dinge sind drei!

BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“  anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten.

Wir wenden uns gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus. Alten und neuen Nazis darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen. Daher werden wir am 13. Februar 2012 den „Täterspuren“-Mahngang durchführen, um an die NS-Geschichte in Dresden zu erinnern.

„Sagen, was man tut, und tun, was man sagt“ – durch dieses Motto war unser Handeln der letzten Jahre geprägt. Dabei bleibt es! Uns eint das Ziel, den Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern. Unser Ziel ist dabei nicht die Auseinandersetzung mit der Polizei. Wir sind entschlossen, den Naziaufmarsch zu blockieren – von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.

„Unsere Vielfalt ist unsere Stärke“ – das war unser Credo der letzten Jahre. Dabei bleibt es! Mit einem breiten Bündnis aus Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden, religiösen Gruppen sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen haben wir deutlich gemacht: Blockaden sind legitim, und Dresden geht uns alle an!

AntifaschistInnen wurden in den letzten Monaten vermehrt mit staatlichen Repressionen überzogen. Rechtswidrige Funkzellenabfragen, politisch motivierte Strafverfahren, selbst Immunitätsaufhebungen werden uns nicht einschüchtern. Versuchen von außen, uns mittels der Extremismustheorie zu spalten, setzen wir unsere Solidarität entgegen. Wir lassen uns nicht spalten. Ziviler Ungehorsam ist unser Recht, unsere Blockaden sind legitim!

Lassen wir uns nicht einschüchtern! Wir protestieren im Februar in Dresden auch gegen die staatliche Aushöhlung des Versammlungsrechts und einen Schnüffel-Staat. In Dresden soll bewusst das Rechtsordnungsprinzip der Verhältnismäßigkeit verschoben werden, um einen „gläsernen Demonstranten“ zu schaffen. Wir treten dem entschieden entgegen. Dabei stehen wir zusammen gegen alle Versuche der Einschüchterung und der Beschneidung unserer Bürgerrechte.

Auch 2012 werden wir den Naziaufmarsch in Dresden blockieren. Die Mordserie der in Sachsen untergetauchten Nazis zeigt einmal mehr, wie wichtig entschlossenes antifaschistisches Handeln ist. Antifaschistisches Engagement darf nicht kriminalisiert, sondern muss unterstützt werden. Jahrelang sind Anschläge, Nazigewalt und Waffenfunde in der Naziszene bagatellisiert worden. Schluss damit!

Wir geben den Nazis keinen Meter Straße preis. Wir blockieren sie in Dresden: bunt und lautstark, kreativ und entschlossen!

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!