Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!

Am 11. März 2012 dauert die Katastrophe von Fukushima schon ein Jahr an. An diesem Tag gedenken wir der Opfer und wenden uns gegen die weitere Nutzung der Atomenergie. In Deutschland, in Europa, weltweit.

In Deutschland demonstrieren wir:

  • an der Urananreicherungsanlage in Gronau: Solange zehn Prozent aller AKW weltweit mit angereichertem Uranbrennstoff aus Gronau versorgt werden können und solange die Bundesrepublik für Atomgeschäfte in aller Welt bürgt, kann von einem Ausstieg aus der Atomenergie keine Rede sein!
  • an den Atomkraftwerken Gundremmingen,  Neckarwestheim und Brokdorf sowie in Hannover (AKW Grohnde): Grohnde  ist wie Fukushima ein Siedewasser-Reaktor. Neckarwestheim steht in einem erdbebengefährdeten Gebiet. Das Betriebsgelände von Brokdorf liegt in einer Senke, tiefer als der Wasserspiegel der Elbe. Der Stahl, der vor 30 Jahren in Grohnde verbaut wurde, war schon damals technisch überholt.
  • mit einer Lichterkette zwischen Braunschweig-Thune, ASSE II und Schacht KONRAD: Hier setzen wir ein deutliches Zeichen gegen den unverantwortlichen Umgang mit Atommüll.

Wir wollen einen schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien in der Fläche: Dezentral, demokratisch und sozial. Diesem Ziel steht die Atomenergie entgegen. Es gibt keine friedliche Nutzung von Atomkraft. Der Weiterbetrieb der noch am Netz befindlichen Reaktoren und Atomanlagen ist nicht vertretbar.

Darum: Schluss damit! Atomausstieg jetzt!

Zivilfahnder überfallen Bauern – Castor 2006

Skurriler Prozess gegen zwei Landwirte und einen Angestellten aus Quickborn. Man kann der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) nur zustimmen, die ganze Geschichte ist wirklich skurril und wäre sie nicht so ernst, einen kleinen Lacher wert.

Das Ganze fand 2006 statt, kurz vor dem kommenden Castor-Transport nach Gorleben. Am Rande des Laternenumzugs wurden ein Landwirt und sein damals 15 jähriger Sohn von Zivilpolizisten überfallen. Ein Betongewicht auf der Ladefläche eines geparkten Wagens verleitete die Zivilpolizisten zu der irrigen Annahme, hier wäre ein Betonblock für eine Ankettvorrichtung, tatsächlich war dieser Betonblock zum Beschweren einer Zugmaschine notwendig.
Die Beamten rissen die Wagentüren auf, schrien den Landwirt und Sohn an und zwangen beide mit gezogener Waffe auszusteigen, die Beamten wiesen sich nicht als Polizisten aus. Sie wiesen sich auch später nicht aus, als Teilnehmer des Laternenumzuges dem Landwirt zur Hilfe kamen, dabei bekam ein Beamter einen Nasenbeinbruch.

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