NPD wählte „Autonomen Nationalisten“ zum Landeschef

Sebastian Schmidtke Berlin Prenzlauer Berg

Sebastian Schmidtke wurde zum neuen Berliner NPD-Landesvorsitzenden gewählt und verdeutlicht die militante und faschistische Entwicklung der NPD. Schon sehr früh begann seine Nazi Karriere, damals noch im Kampfbund Deutscher Sozialisten (KDS) und später dann in der „Sozialistischen Zelle Strausberg (Nationaler Widerstand)“. Zur politischen Nazikarriere gibt es einen brauchbaren Artikel aus Stressfaktor.
Auf einem Landesparteitag in der Parteizentrale in Köpenick erhielt Schmidtke 86 Prozent der Stimmen, dieses Abstimmungsergebnis unterstreicht die ideologische Nähe zur AN , Schmidke gehört zu den führenden Köpfen der Berliner „Autonomen Nationalisten“ (AN) und war bisher stellvertretender NPD-Landeschef. Die Kandidatur unterstreicht das seit Jahren bestehende enge Verhältnis der Berliner NPD zu den gewaltbereiten Naziautonomen.

Super Transpi - Kein Bock auf Nazis

Kein Bock Auf Nazis – Keine Chancen für rassistische und faschistische Organisationen!

Die Lage in Dessau spitzt sich zu

Nicht nur die Polizei wurde wegen ihren rassistischen Attacken in Dessau bekannt, jetzt mobilisieren die Nazis auch nach Dessau und schüren den Hass rassistischer Bürger vor Ort.

Zur Vorgeschichte: Textausschnitt aus Neues Deutschland (19.01.2012)

Wegen scharfer Reaktionen der Polizei auf diesen Slogan »Oury Jalloh – das war Mord«, war vor knapp zwei Wochen eine Gedenkdemo zum siebenten Jahrestag von Jallohs Tod eskaliert. Es hatte Verletzte gegeben; Mouctar Bah, der Anmelder der Demonstration, musste ins Krankenhaus. Beamte waren rabiat gegen Demonstranten vorgegangen, um Transparente mit dem Spruch zu beschlagnahmen. Dieser wird seit Jahren bei Demonstrationen skandiert und war toleriert worden. Der neue Dessauer Polizeipräsident hatte aber einen härteren Kurs eingeschlagen. Er war dafür im Anschluss von Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) kritisiert worden. Bei Gedenkinitiativen und bei der Opposition hatte der Polizeieinsatz für scharfe Reaktionen gesorgt.

In Erinnerung an Oury Jalloh

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Internationale Woche gegen Rassismus

IGM-Flyer zur Internationalen Woche gegen Rassismus

Vom 12. – 25.03.2012 wird es die internationalen Wochen gegen Rassismus geben. Es werden viele Veranstaltungen und Aktionen stattfinden.

Pressemitteilung Interkultureller Rat in Deutschland e.V.: http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

Arte Film – Zeugnis geben über Auschwitz

KZ Auschwitz - Birkenau

Zeugnis geben über Auschwitz
(Frankreich, 2010, 77mn)
ARTE TV
Regie: Emil Weiss

Eine sehr beeindruckende Dokumentation, die anrührt, wütend machen auch die heutigen Nazis und die die immer noch den Holocaust leugnen. Die Dokumentation wurde am 17.01.12 von ARTE ausgestrahlt und am 27.01.2012 um 03:30 Uhr wird sie noch einmal wiederholt.

Filminhalt:

Das Konzentrationslager Auschwitz gilt als Synonym für die Shoah. Denn dieser Komplex aus mehr als 40 Neben- und Außenlagern diente in erster Linie der Vernichtung von Menschen – und das auf vielfältige Weise. Einige Überlebende haben ihre Erlebnisse schriftlich festgehalten. Diese Zeugnisse bilden die Grundlage des Dokumentarfilms von Emil Weiss über die Schrecken einer grausamen Realität. weiterlesen..

Rassistischen Sumpf bei der Dessauer Polizei

Foto: Thomas Kriska

Unglaubliche Vorgänge in Dessau, zeigen wie stark rassistisches und rechtes Gedankengut innerhalb der Dessauer Polizei verbreitet ist. Gerade nach den Verstrickung staatlicher Behörden und der NSU machen diese Vorgänge wütend und hellhörig.

PM der Fraktion die LINKE zu Vorfällen in Dessau

„Knüppel und Pfefferspray werden nicht verhindern, dass die Freunde des vor sieben Jahren in Polizeigewahrsam verbrannten Oury Jalloh weiterhin die lückenlose Aufklärung seiner Todesnacht und die Bestrafung der verantwortlichen Polizisten fordern“, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE. im Bundestag, Ulla Jelpke zum heute vor dem Magdeburger Landgericht beginnenden Prozess gegen einen Polizeibeamten, unter dessen Verantwortung der aus Sierra Leone stammende Asylbewerber Jalloh in einer Polizeizelle starb. Jelpke weiter: „Weil afrikanische Demonstranten die Parole `Oury Jalloh, das war Mord!´ riefen, wurden sie am Samstag in Dessau von der Polizei krankenhausreif geprügelt. Offenbar will die Polizei nicht dulden, dass eine solche – durch die Tatsachen leider nur allzu naheliegende – Meinungsäußerung getan wird. Unter den Opfern befand sich auch Mouctar Bah, der wesentlichen Anteil an der Bewegung für die Aufklärung des Todes von Oury Jalloh hat. Er ist schon in der Vergangenheit mit Maßnahmen der Polizei überzogen worden, die ihn ganz offensichtlich einschüchtern sollten. Die Dessauer Polizei rückt zusammen, wenn es um den Rassismus aus ihren Reihen geht. Dieser Sumpf muss endlich ausgetrocknet werden.“

Aufruf des Bündnisses Dresden Nazifrei 2012

Aller guten Dinge sind drei!

BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“  anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten.

Wir wenden uns gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus. Alten und neuen Nazis darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen. Daher werden wir am 13. Februar 2012 den „Täterspuren“-Mahngang durchführen, um an die NS-Geschichte in Dresden zu erinnern.

„Sagen, was man tut, und tun, was man sagt“ – durch dieses Motto war unser Handeln der letzten Jahre geprägt. Dabei bleibt es! Uns eint das Ziel, den Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern. Unser Ziel ist dabei nicht die Auseinandersetzung mit der Polizei. Wir sind entschlossen, den Naziaufmarsch zu blockieren – von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.

„Unsere Vielfalt ist unsere Stärke“ – das war unser Credo der letzten Jahre. Dabei bleibt es! Mit einem breiten Bündnis aus Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden, religiösen Gruppen sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen haben wir deutlich gemacht: Blockaden sind legitim, und Dresden geht uns alle an!

AntifaschistInnen wurden in den letzten Monaten vermehrt mit staatlichen Repressionen überzogen. Rechtswidrige Funkzellenabfragen, politisch motivierte Strafverfahren, selbst Immunitätsaufhebungen werden uns nicht einschüchtern. Versuchen von außen, uns mittels der Extremismustheorie zu spalten, setzen wir unsere Solidarität entgegen. Wir lassen uns nicht spalten. Ziviler Ungehorsam ist unser Recht, unsere Blockaden sind legitim!

Lassen wir uns nicht einschüchtern! Wir protestieren im Februar in Dresden auch gegen die staatliche Aushöhlung des Versammlungsrechts und einen Schnüffel-Staat. In Dresden soll bewusst das Rechtsordnungsprinzip der Verhältnismäßigkeit verschoben werden, um einen „gläsernen Demonstranten“ zu schaffen. Wir treten dem entschieden entgegen. Dabei stehen wir zusammen gegen alle Versuche der Einschüchterung und der Beschneidung unserer Bürgerrechte.

Auch 2012 werden wir den Naziaufmarsch in Dresden blockieren. Die Mordserie der in Sachsen untergetauchten Nazis zeigt einmal mehr, wie wichtig entschlossenes antifaschistisches Handeln ist. Antifaschistisches Engagement darf nicht kriminalisiert, sondern muss unterstützt werden. Jahrelang sind Anschläge, Nazigewalt und Waffenfunde in der Naziszene bagatellisiert worden. Schluss damit!

Wir geben den Nazis keinen Meter Straße preis. Wir blockieren sie in Dresden: bunt und lautstark, kreativ und entschlossen!

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!